Das Seminar untersucht den Aufstieg und Niedergang des Konzepts „World Music“ und seine Bedeutung für die globale Zirkulation von Musik. Im Mittelpunkt stehen die historischen Voraussetzungen des Begriffs, seine Nutzung in Musikindustrie, Medien und Wissenschaft sowie seine umstrittenen Implikationen. Anhand verschiedener Fallstudien werden konkrete musikalische Beispiele diskutiert. Kritische Ansätze, insbesondere postkoloniale Kritik, bieten dabei Werkzeuge zur Reflexion von Fragen kultureller Aneignung, Macht und Repräsentation.